Eine Auswahl an Hilfsmitteln, die bei jeder Reise dabei sein sollten.
Roland Marti, Fachspezialist Ausbildung beim Schweizerischen Samariterbund
Was gehört in eine Reiseapotheke ?
Eine Reiseapotheke darf im Gepäck keinesfalls fehlen, denn mit Zwischenfällen ist immer und überall zu rechnen. „Entscheidend bei der Zusammenstellung sind die persönlichen Bedürfnisse sowie die Art und Dauer der Reise“, sagt Roland Marti, Fachspezialist Ausbildung beim Schweizerischen Samariterbund. „Aber auch die örtlichen und klimatischen Gegebenheiten sowie die Grösse der Gruppe gilt es zu beachten“, ergänzt er.
Besonders wichtig ist ein Vorrat an Medikamenten, die regelmässig eingenommen werden müssen. „Diese sind unbedingt im Handgepäck mitzuführen – für den Fall, dass das Gepäck mit Verspätung am Ziel eintrifft“, empfiehlt Marti. Auch Haltbarkeit (z.B. Ohren- oder Augentropfen, aber auch Verbandsmaterial) und Hitzebeständigkeit der Medikamente müssen berücksichtigt werden.
Reiseapotheken sind in den unterschiedlichsten Grössen und Formen erhältlich. Eine grosse Auswahl bietet der Schweizerische Samariterbund unter www.samariter.ch oder Tel. 062 286 02 86 an.

Reiseapotheken in verschiedenen Formen
Checkliste
● Persönliche Medikamente
● Medikamente gegen Schmerzen und Fieber, Durchfall, Erbrechen, Erkältung (allgemein homöopathische Mittel beachten)
● Material für Wundversorgung (z.B. Desinfektionsmittel, Wundauflage, Heftpflaster, Schere, Pinzette)
● Material zur Blutstillung
● Verbandsmaterial
● Insektenschutzmittel
● Sonnenschutzmittel (Lichtschutzfaktor beachten)
● Rettungsdecke (wärmend und kühlend)
● Material für Selbstschutz (Handschuhe, Beatmungstuch/Maske)
● evtl. Kühlbeutel
● evtl. Fixationsmaterial (zur Stabilisierung, z.B. bei Brüchen)
Hausarzt, Apotheker oder Drogist helfen bei der Zusammenstellung einer länderspezifischen Reiseapotheke und bei der Auswahl der Medikamente.