Einer der besten Abwehrspieler der renommierten National Hockey League geht zusammen mit dem Roten Kreuz das Gewaltproblem an: Der Schweizer Nati-Captain Mark Streit stellt sich als Botschafter des Präventionsprogramms «chili» zur Verfügung.
Über das Ausmass der Jugendgewalt und deren Entwicklung gehen die Meinungen der Experten auseinander. Doch alle scheinen sich einig zu sein, dass mehr dagegen unternommen werden muss. Das Schweizerische Rote Kreuz engagiert sich schon seit zehn Jahren in diesem Bereich. Mit seinem Programm «chili» unterstützt es die Schulen mit Trainings zur Gewaltprävention. Mit dieser Aktion, die bereits Früchte trägt, konnte das Schweizerische Rote Kreuz seinerseits die Unterstützung von Mark Streit gewinnen: Er stellt sich als Botschafter von chili zur Verfügung.
Erfolgsgeschichte nach amerikanischem Muster
Der 35-jährige Mark Streit ist der erste Schweizer Eishockeyspieler, der sich in Übersee durchsetzen konnte (mit den New York Islanders). Er ist einer der erfolgreichsten Abwehrspieler der nordamerikanischen Liga. Dieser Erfolg macht ihn zu einem Helden und zu einem Vorbild für viele Jugendliche – nicht nur für jene, die von einer Karriere im Sport träumen. Daher möchte sich Mark Streit für das Wohlergehen der Jugendlichen engagieren.
Mark Streit hat in einem Sport Karriere gemacht, der als eher aggressiv gilt. Dies könnte den Werten entgegenstehen, die das Rote Kreuz vertritt. Doch bei Eishockeyspielen wird die Gewalt kanalisiert, und jeder Verstoss gegen die Spielregeln wird konsequent geahndet. Das ist auch das Ziel von chili. Konflikte werden damit nicht aus der Welt geschafft, doch das Programm zeigt Spielregeln auf, wie mit Konflikten konstruktiv umgegangen werden kann.
