Gesundheit in den Dörfern

In abgelegenen Regionen verbessert das SRK die Gesundheitsversorgung. Es schult Fachleute, stellt Gesundheitszentren bereit und unterstützt die Menschen, ihr Recht auf Gesundheit einzufordern.
©SRK, Federico Orozco

Wo es kein Gesundheitszentrum, kein medizinisches Personal und kaum Kenntnisse über die Verhütung von Krankheiten gibt, werden alltägliche Leiden schnell zur tödlichen Gefahr. Noch immer sterben jedes Jahr 600‘000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt. Millionen Kinder fallen Krankheiten wie Masern oder Durchfall zum Opfer, die mit einfachen Mitteln zu bekämpfen wären.

Medizinische Versorgung für Mutter und Kind
Das SRK verbessert in abgelegenen Dörfern die Gesundheitsversorgung. Besonders wichtig  sind Schwangerschafts- und Säuglingskontrollen, Geburtshilfe sowie Impfkampagnen. Dazu werden Gesundheitshelferinnen ausgebildet, die bei Krankheiten oder Unfällen erste Hilfe leisten oder Patienten den Weg zur nächsten Klinik weisen.

Zudem werden jedes Jahr Zehntausende Rotkreuz-Freiwillige geschult. Sie erklären den Menschen in ihren Dörfern, wie man die Kinder gesund ernährt, sich vor Malaria oder Aids schützt und was im Fall einer Erkrankung zu tun ist. Ein besonderes Augenmerk gilt der Hygiene, die durch einfache Verhaltensregeln und die Versorgung mit  sauberem Wasser verbessert werden kann.

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Wenn der Weg ins Spital zu lang ist
Im Süden von Honduras gebären 70 Prozent der Frauen zuhause. Bei Komplikationen sind sie auf sich allein gestellt. Durch die Schulung von Gesundheitshelferinnen verbessert das SRK die medizinische Versorgung auf dem Land. Ein Beitrag zur Senkung der Müttersterblichkeit.